Runtastic wirklich "funtastic"?

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Meine übliche Ausrüstung beim Training besteht aus einer Suunto T6 und einem Footpod um die Laufstrecke zu vermessen. Wie es der Teufel (oder eher mein Chef) so will, bin ich ohne meine Ausrüstung in Dänemark gestrandet. Da ich mich gerade wieder im Aufbautraining befinde, sind gut vermessene Strecken notwendig um meine läuferische Entwicklung zu verfolgen.
Im Zeitalter von Smartphones und Apps war eine Lösung gar nicht weit entfernt. Nach kurzer Recherche habe ich mir die gratis App runtastic und später vor lauter Begeisterung runtastic PRO um 4,99 € aus dem Onlinestore meines Vertrauens gezogen. An dieser Stelle möchte ich ein paar Features vorstellen, die mir besonders gefallen haben. Eine vollständige Funktionsbeschreibung kann und will ich allerdings nicht bieten.
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Sport ist undankbar!

blinddarm
Sport ist wirklich eine undankbare Angelegenheit! Man setzt sich Ziele, trainiert hart dafür und bei der nächsten Krankheit heisst es zurück zum Start.
Mir hat man, nachdem die Schmerzen vor allem beim Sport immer schlimmer geworden sind, Mitte Juli den entzündeten Wurmfortsatz des Blinddarms entfernt. Die minimal invasive, laparoskopisch durchgeführte Operation im Krankenhaus Kittsee ist sehr gut verlaufen und ich konnte bereits ein paar Stunden danach ohne grössere Probleme wieder aufrecht gehen. Nach zwei Wochen Zwangspause bin ich mit dem Rennrad wieder sanft in das sportliche Geschehen eingestiegen. Vor meiner Operation lag mein Dauerlauftempo (HF 135) bei 5:30 min/km. Nur drei Wochen nach der OP, "krieche" ich mit 6:15 min/km über den Asphalt. Interessanterweise fühlt sich mein Kreislauf sehr gut an und "könnte" möglicherweise mehr. Allerdings sind meine Arme und Beine "bleiern" schwer. Jetzt, nach meinem ersten 35 min Training spüre ich wie meine Muskel verspannt und hart sind. Wahnsinn wenn man bedenkt, dass ich noch vor vier Wochen zwei Stunden gelaufen bin und mich nach dem Duschen frisch wie der junge Morgen gefühlt habe. Es wird spannend sein zu beobachten wie lange es dauern wird bis ich meine "Juni Form" wieder habe.
Wie schlimm muss aber eine Krankheitspause für einen Profi sein der sein ganzes Leben auf den Sport ausgerichtet hat? Nehmen wir Viktor Röthlin zum Beispiel. 2009 wäre er um ein Haar an zwei Lungenembolien gestorben, später wurde er zusätzlich noch am Bein operiert. Nur ein Jahr danach gewinnt er bei der Europameisterschaft in Barcelona den Marathon. Wie muss er sich wohl gefühlt haben als er nach seinen langen Spitalsaufenthalten zum ersten Mal wieder die Laufschuhe angezogen hat? Wahrscheinlich wie ein Gott der vom Olymp abgestürzt und auf die Erde aufgeschlagen ist.
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Interview mit Herbert Steffny im laufradio.de

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Ich bin im Netz auf ein schönes Interview mit Herbert Steffny gestossen. Er spricht über sein Leben, das Laufen an sich und die Probleme des europäischen Leistungssports im Bereich Marathon. Laden kann man es auf laufradio.de.
Im Interview habe ich auch erfahren, dass es bald ein neues Buch von ihm geben wird. Im Buch "Optimales Lauftraining" sollen neben einem Schwerpunkt für Laufeinsteiger, diesmal auch Pläne für Profis vorgestellt werden. Alleine aus Neugier werde ich mir das Buch zulegen um zu erfahren wie Training für Läufer mit 10 km Zeiten unter 30 Minuten aussieht. Weiters bin ich auch neugierig ob sich seine Pläne für unter 40 Minuten geändert haben und ob es da neue Trainingsmethoden oder Ansätze gibt. Sobald ich es gelesen habe, werde ich darüber berichten.

Herbert Steffny, Diplombiologe und 16-facher Deutscher Meister, war Olympiateilnehmer und gewann die Broncemedaille im Marathon bei den Europameisterschaften 1986. Er stellte 2003 den Deutschen Rekord im 10km-Lauf der über 50-Jährigen auf. Herbert Steffny ist seit vielen Jahren als Lauftrainer tätig und gefragter Laufexperte in Radio und Fernsehen. Er ist Bestsellerautor und hat mehrere Bücher zu den Themen Walking und Laufen im Südwest Verlag veröffentlicht.
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Mein 10 km Training

Steffny, sei Dank! Wie berichtet habe ich erstmals die 40 Minuten für 10 km geknackt. Deshalb möchte ich an dieser Stelle mein heuriges Training vorstellen (Trainingstagebuch), das gänzlich auf dieses Ziel ausgerichtet war. Es basiert auf den Empfehlungen von Herbert Steffny, die im "Das große Laufbuch" nachzulesen sind (Ob er das genauso sehen würde und ob er seine Pläne wieder erkennt sei mal dahingestellt.)
Um Verletzungen vorzubeugen, habe ich mich heuer für einen sehr langsamen und vorsichtigen Aufbau entschieden und den Kilometer Umfang am Anfang des Jahres wöchentlich vorsichtig erhöht.
Umfang
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11. internationaler Parndorfer Strassenlauf - Neue persönliche Bestzeit!

Mein heuriges Training war darauf ausgerichtet meine 10 km Bestzeit von 41:31 Minuten erstmals auf unter 40 Minuten zu verbessern. Details zum Training kann man hier nachlesen.
Bei optimalen, kühlen und bewölkten Bedingungen konnte ich den 11. internationalen Parndorfer Strassenlauf über 10 km in 39:49 Minuten beenden und damit ebenfalls zum ersten Mal den Seriensieger der Parndorfer Meisterschaft, Michael Berdenich klar besiegen. "Leider" wurde vor einiger Zeit Mario Mostböck "eingebürgert" den ich nicht mehr einholen konnte. Das werde ich wohl nächstes Jahr erledigen müssen. Man wächst schliesslich mit der Herausforderung. Ich habe mich aber trotzdem sehr über meinen zweiten Platz gefreut.


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Die Pokale wurden von Landeshauptmann Hans Niessl, Landtagsabgeordneter Rudolf Strommer und Bürgermeister Wolfgang Kovacs überreicht.
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