Gedankensplitter

Sport ist undankbar!

blinddarm
Sport ist wirklich eine undankbare Angelegenheit! Man setzt sich Ziele, trainiert hart dafür und bei der nächsten Krankheit heisst es zurück zum Start.
Mir hat man, nachdem die Schmerzen vor allem beim Sport immer schlimmer geworden sind, Mitte Juli den entzündeten Wurmfortsatz des Blinddarms entfernt. Die minimal invasive, laparoskopisch durchgeführte Operation im Krankenhaus Kittsee ist sehr gut verlaufen und ich konnte bereits ein paar Stunden danach ohne grössere Probleme wieder aufrecht gehen. Nach zwei Wochen Zwangspause bin ich mit dem Rennrad wieder sanft in das sportliche Geschehen eingestiegen. Vor meiner Operation lag mein Dauerlauftempo (HF 135) bei 5:30 min/km. Nur drei Wochen nach der OP, "krieche" ich mit 6:15 min/km über den Asphalt. Interessanterweise fühlt sich mein Kreislauf sehr gut an und "könnte" möglicherweise mehr. Allerdings sind meine Arme und Beine "bleiern" schwer. Jetzt, nach meinem ersten 35 min Training spüre ich wie meine Muskel verspannt und hart sind. Wahnsinn wenn man bedenkt, dass ich noch vor vier Wochen zwei Stunden gelaufen bin und mich nach dem Duschen frisch wie der junge Morgen gefühlt habe. Es wird spannend sein zu beobachten wie lange es dauern wird bis ich meine "Juni Form" wieder habe.
Wie schlimm muss aber eine Krankheitspause für einen Profi sein der sein ganzes Leben auf den Sport ausgerichtet hat? Nehmen wir Viktor Röthlin zum Beispiel. 2009 wäre er um ein Haar an zwei Lungenembolien gestorben, später wurde er zusätzlich noch am Bein operiert. Nur ein Jahr danach gewinnt er bei der Europameisterschaft in Barcelona den Marathon. Wie muss er sich wohl gefühlt haben als er nach seinen langen Spitalsaufenthalten zum ersten Mal wieder die Laufschuhe angezogen hat? Wahrscheinlich wie ein Gott der vom Olymp abgestürzt und auf die Erde aufgeschlagen ist.
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Rückblick auf 2007 und 2008 - Frustration

pilz
2007 habe ich meine 10 km Bestzeit von knapp 48:00 auf 41:31 verbessert. Ein neue Bestzeit unter 40 Minuten schien für 2008 möglich. Leider hat mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Seit meinem Umzug nach Tirol war ich ständig krank und wurde insgesamt mit Unterbrechungen wochenlang auf Nebenhöhlenentzündung mit Antibiotika behandelt. An ein sinnvolles Training war dabei nicht zu denken. Erschwerend kam noch hinzu, dass ich in dieser Zeit mehr als 7 kg zugenommen habe. Am Schluss konnte ich keine 25 Minuten mehr am Stück ohne Atemnot und im Kriechgang laufen. Ende 2008 habe ich dann endlich den Grund für meine schlechten Gesundheitszustand gefunden. Sämtliche von Kästen, Wandverbauten, dem Bett, ... verdeckten Wände in meinen neuen Zimmer waren zwei Zentimeter dick mit Schimmel bedeckt. Ich war richtig geschockt. Ursprünglich konnte ich mir das nicht erklären da ich ein exzessiver "Lüfter" bin und eigentlich auch bei offenem Fenster schlafe. Die Vermieterin hat mir erst danach mitgeteilt, dass das Haus über 200 Jahre alt ist, es schon vorher Probleme mit Schimmel gegeben hat und das Zimmer vor meinem Einzug renoviert worden ist. Noch am selben Tag habe ich mir ein Hotelzimmer genommen und bin nach einer Woche endgültig ausgezogen.
Bereits nach drei Wochen habe ich eine merklich Verbesserung gespürt. Ich habe mich nicht mehr so schlapp und kraftlos gefühlt. Jetzt bin ich wieder voll im Training und versuche meine Form aufzubauen. Ich habe sogar ein paar kürzere Wettkämpfe bestritten und einen davon sogar gewonnen. Es geht bergauf!
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1. Platz, Hauptklasse, Laufcup-Ost 2007

Pokal Laufcup Ost

Stolz kann ich verkünden, dass ich völlig überraschend den Laufcup-Ost in der Hauptklasse gewonnen habe! Aber der Reihe nach! Erstmal war ich in letzter Zeit sehr beschäftigt, sodass ich meinen Blog etwas vernachlässigt habe. Bei Gelegenheit werde ich die Streckenbeschreibungen von Bruck/Leitha, Bruckneudorf und Pamhagen nachreichen, versprochen. Ich werde auch meine Auswertung des Trainings der letzten Saison präsentieren. Zweitens habe ich mit meinem Wintertraining begonnen und werde versuchen meine Grundlagenausdauer zu verbessern und meinen Oberkörper etwas zu "stählen" um eine bessere Haltung zu bekommen. Weiters sind Testberichte zu meiner neuen Ausrüstung von Craft und meinen Brooks Laufschuhen in Planung.

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Interview mit Herbert Steffny

steffny1a

"Übermut tut selten gut!" Diese alte Weisheit musste ich letzte Woche wieder einmal bitter erfahren. Nach der "Hitzewoche" waren meine Beine so ziemlich im Eimer. Ich bin, bis auf das Intervalltraining alle Trainingseinheiten im hügeligen Gelände am TÜPL Bruckneudorf gelaufen ohne die Distanzen entsprechend zu reduzieren mit dem Erfolg, dass meine Muskeln hart wie "Stahl" waren. Gedehnt habe ich natürlich auch nicht ausreichend. Unschöner Nebeneffekt war, dass die verspannten Muskeln zu viel Druck auf meine Gelänke ausgeübt haben, was sich vor allem in den Knien bemerkbar gemacht hat. Deshalb gab es letzte Woche nur 27,5 km sehr langsame Dauerläufe, Wannenbäder, Perskindol und ein tägliches, ausgiebiges Dehnprogramm.
Aus diesem Grund hatte ich letzte Woche etwas mehr Zeit um im Netz zu surfen und habe ein interessantes Interview mit Lauflegende Herbert Steffny gefunden. Sein Laufbuch habe ich letzte Woche vorgestellt. Seinen Schlußsatz im Interview "Macht euch nicht die Knochen kaputt!" werde ich in Zukunft besser beherzigen! Um das Interview zu sehen klicke auf "Lesen Sie mehr ...".

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Schon wieder eine Laufseite!

Mit dem Ziel meine 10 km Bestzeit von 48:00 Minuten drastisch zu verbessern, habe ich Anfang 2007 mit meinem Training begonnen. Nach unzähligen Seiten Lektüre, Stunden in einschlägigen Foren habe ich jetzt begonnen Tips, Dinge und Methoden die sich für mich als nützlich erwiesen haben auf diesen Seiten zu sammeln. In erster Linie soll mir diese Seite als persönliches Logbuch dienen. Schön wäre es natürlich auch, wenn sich andere interessierte Leser finden würden.

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