1. Platz beim 10. Bäckerei Ruetz Halbmarathon über die 3,5 km Distanz
15.06.2009 um 20:50 Abgelegt in: Wettkampf
Momentan bereite ich mich nach meiner
Krankheitspause auf meinen ersten 10 km
Wettkampf in diesem Jahr vor. Starten möchte
ich im Herbst, möglicherweise in Ebreichsdorf. Zur Zeit
laufe ich vermehrt kurze Volksläufe. Diese
machen mir momentan ziemlich viel Spaß, da
die Konkurrenz meist viel schwächer als
bei "Zehnern" ist und ich in der
Führungsgruppe mitkämpfen kann. Um meine
Tempohärte zu schulen und die
Regenerationszeit so kurz wie möglich zu
halten, hatte ich mich entschlossen mich
beim 10. Bäckerei Ruetz
Halbmarathon für den 3,5 km Bewerb
anzumelden.
Samstag, dem 09. Mai 2009, zeitlich in der Früh bin ich gemütlich mit dem Rad von Innsbruck nach Kematen gefahren. Zum Aufwärmen bin ich die Runde einmal abgelaufen, eine Entscheidung die sich im Nachhinein bezahlt gemacht hat. Die leicht wellige Strecke führt nämlich nach 600 m für ca. 50 m auf einen Bahnsteig und dann durch eine Fussgängerunterführung. Um Gedränge im Treppenhaus zu vermeiden bin ich das Rennen zügiger als geplant angegangen. Vorgenommen hatte ich mir eine Zielzeit um 14:30. Ich habe daher mit der ersten Verfolgergruppe die Unterführung durchquert und dann das Tempo ein wenig rausgenommen. Dann kam der grosse Moment ...
Samstag, dem 09. Mai 2009, zeitlich in der Früh bin ich gemütlich mit dem Rad von Innsbruck nach Kematen gefahren. Zum Aufwärmen bin ich die Runde einmal abgelaufen, eine Entscheidung die sich im Nachhinein bezahlt gemacht hat. Die leicht wellige Strecke führt nämlich nach 600 m für ca. 50 m auf einen Bahnsteig und dann durch eine Fussgängerunterführung. Um Gedränge im Treppenhaus zu vermeiden bin ich das Rennen zügiger als geplant angegangen. Vorgenommen hatte ich mir eine Zielzeit um 14:30. Ich habe daher mit der ersten Verfolgergruppe die Unterführung durchquert und dann das Tempo ein wenig rausgenommen. Dann kam der grosse Moment ...
Bei Kilometer eins trennte sich das
Halbmarathon und das 10,5 km Lauffeld vom 3,5
km Lauf. Gebannt beobachtete ich die
Abzweigung. Zu meiner Überraschung bog nur ein
Läufer, mit ca. 200 m Vorsprung vor mir ab. Ich
lag also an zweiter Stelle mit 100 m Vorsprung
auf den Drittplatzierten. Daraufhin warf ich
meine 14:30 Rennplanung über den Haufen und
kämpfte mich an den Führungsläufer heran. Bei
Kilometer 2 hatte ich ihn schließlich
eingeholt. Schon ziemlich angestrengt zog ich
in Erwägung beim Führungsläufer zu bleiben und
es auf einen Sprint beim Zieleinlauf ankommen
zu lassen. Allerdings wirkte mein direkter
Verfolger noch ziemlich frisch und der
Führungsläufer ziemlich erledigt. Aus diesem
Grund beschloss ich das Tempo hochzuhalten. Der
letzte Lauf durchs Stiegenhaus, den Rythmus
verlierend war ziemlich anstrengend. Trotzdem
schaffte ich es den Vorsprung auf 25 s
aufzubauen und das Ziel in 13:48 (3:57 min/km)
als erster zu erreichen. Bedanken muss ich mich
auch bei einem netten Feuerwehrmann ohne den
ich die Abzweigung zur Zielgeraden verpasst
hätte. Zu dem Zeitpunkt habe ich nicht mehr
viel gesehen. Freuen durfte ich mich bei der
Siegerehrung über einen schönen Pokal aus Glas
und ein Riesensalzstangerl, überreicht von
Bäckermeister Christian Ruetz.
Für mich war das mein erster Stockerlplatz und
eine ganz neue Erfahrung. Ohne Zugläufer zu
laufen, den Atem der Konkurrenten im Rücken zu
spüren, Zweifel zu haben ob man das Tempo
halten kann oder ggf. Attacken abwehren kann
ist schon ein ganz besonderes Gefühl.
Ich bin froh über das Ergebnis und bin meinem Traum die 10 km im Herbst unter 40 Minuten zu laufen, so denke ich, ein gutes Stück näher gekommen.
Ich bin froh über das Ergebnis und bin meinem Traum die 10 km im Herbst unter 40 Minuten zu laufen, so denke ich, ein gutes Stück näher gekommen.
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