Testbericht Nike Triax 100 Super

Nike Triax 100 Super

Diese Woche möchte ich einen Testbericht über meine neue Sport-Uhr schreiben. In meinem letzten Artikel habe ich mich mit Renntaktik und Renneinteilung beschäftigt. Die Nike Triax 100 Super unterstützt mich dabei und ist zusätzlich mein neuer gnadenloser Trainer im Intervalltraining. Zusätzlich kann ich meine Wettkämpfe nachträglich analysieren um mich besser auf zukünftige vorbereiten zu können.


Allgemeines

Die Uhr macht einen robusten Eindruck und besitzt ein angenehm zu tragendes Kunststoffarmband. Allerdings sind meine Handgelenke fast ein wenig zu dünn. Deshalb sitzt die Uhr bei mir ein bißchen locker. Das Display ist sehr groß, gut lesbar und besitzt eine Kratzer unempfindliche Glasscheibe. Das Display kann beleuchtet und auf Wunsch nach einiger Zeit gänzlich abgeschaltet werden was die Batterielaufzeit vervielfachen soll. Nun zu den Einsatzgebieten für die ich die Uhr verwende:

Intervalltraining

Vor dem Training werden die Dauer der Intervalle, Trabpause, etc. eingestellt z.B. SEG1 0:18, SEG2 0:45, SEG3: 0:44 SEG4 2:00. Das wären dann z.B. 100m Sprint in 0:18, 100m Trabpause in 0:45, 200m Sprint in 0:44 und 2:00 Minuten Serienpause. Jedes der einzelnen Segmente kann auf Wunsch mit einem Signalton angekündigt werden. Nach Absolvierung aller z.B. vier Segmente wird der Serienzähler am Display um eins erhöht.
Mir hilft die Uhr insofern, da ich dazu neige mein Intervalltraining bei Müdigkeit zu verschleppen. Die Uhr ist in dieser Hinsicht gnadenlos. Das nächste Intervall wird ohne Rücksicht auf die eigene Befindlichkeit oder ob man wieder am Startpunkt ist gestartet. Deshalb sollten vor allem die Pausen mit bedacht gewählt werden. Diese Funktion ist reine Geschmacksache. Nicht jeder lässt sich gerne von einem Stückchen Silikon bevormunden.

Wettkampf

Im Wettkampf verwende ich die Pace Funktion. Dort können für die einzelnen km Rundenzeiten voreingestellt werden. Bei erreichen der km-Markierung drückt man einen gut erreichbaren Knopf an der oberen Kante der Uhr. Dabei wird einem die Differenz zur voreingestellten Rundenzeit und die Differenz zu bisher gelaufenen Summe aller Rundenzeiten angezeigt. Vor allem der zweite Punkt ist wichtig, da man sieht ob man vor der Zeit ist und Gefahr läuft zu überziehen oder ob man vielleicht zu bequem unterwegs ist. Nach ein paar Sekunden verschwindet diese Anzeige. Dann hat man die Möglichkeit sich die aktuelle Rundenzeit, die aktuelle Laufzeit oder beides anzeigen zu lassen. Dies kann man bequem mit dem großen Knopf auf der Stirnseite der Uhr umschalten. Nach dem Beenden des Laufes, kann man die gelaufenen Runden mit den voreingestellten vergleichen. So ist auch das Diagramm in der Rubrik Renntaktik entstanden. Es gibt allerdings keine Möglichkeit die Daten drahtlos zum Computer zu übertragen. Hier ist Handarbeit angesagt. Die Uhr kann bis zu hundert Rundenzeiten speichern. Auch Marathon Läufer wird der Speicher also nicht zu klein werden.

Fazit

Für Statistik-Freaks wie mich ist diese Uhr durchaus zu empfehlen. Mir macht es Spaß den Rennverlauf nachträglich zu analysieren. Weiters hilft mir die Uhr bei der Renneinteilung. Ein überziehen im ersten Teil des Rennens kann ich damit gut vermeiden und meine Kräfte für den entscheidenden zweiten Teil sparen. Die Intervall Funktion ist Geschmacksache. Wenn man keine Probleme hat sich von einer Uhr bevormunden zu lassen, kann man sein Training damit effektiv und bequem gestalten ohne dabei selbst rechnen und ständig auf die Uhr starren zu müssen. Auf Wunsch kündigen Signaltöne den Start des nächsten Segmentes an.

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