Streckenbeschreibung & Taktik für den Int. Parndorfer Strassenlauf

Streckenverlauf Parndorf klein

Ein Problem das man als "Newbie" im Laufcup Ost hat (mal abgesehen vom Trainingszustand) ist, dass man die Strecken nicht kennt und nicht weiss wie man seine Läufe einteilen soll. Ein kleine Recherche im Internet meinerseits hat leider auch nichts ergeben. Darum möchte ich kurze Beschreibungen von allen Rennstrecken ins Netz stellen, auf denen ich gelaufen bin. Beginnen möchte ich mit meiner Heimstrecke in Parndorf. Die Strecke ist ein Rundkurs der dreimal gelaufen wird. Parndorf ist nicht nur laut Veranstalter der schnellste "Zehner" des Nordburgenlandes, sonder meiner Meinung nach auch meistens der heisseste. Darum empfiehlt es sich vor dem Rennen viel zu trinken und sich den Rest des Wasser über den Kopf oder das Leiberl zu leeren. Grob kann man die Strecke meiner Meinung nach in vier Teilabschnitte aufteilen.

Start und Ziel sind bei der Pfarrkirche. Gestartet wird im grünen Teil bei der Kirche Richtung Nord-Ost. Der Lauf in Parndorf wird vom 1. Laufclub Parndorf sehr gut organisiert und findet im Rahmen des Parndorfer-Dorffestes statt. Der einzige Wermutstropfen ist, dass es keine Netto Zeit Messung gibt! Gestartet wird nämlich ca. 20 m hinter der Zeitmessung. Erst nach ca. 3,3 km überläuft man erstmals die Matte. Läufer die auf jede Sekunde Wert legen sollten also möglichst weit vorne starten und beim Start nicht trödeln! Die Uhr tickt!

Weiter geht es dann in den roten Bereich. Auf diesem Streckenabschnitt ist man am stärksten dem Wind ausgesetzt. Da das Nordburgenland für den allgegenwärtigen teils heftigen Wind bekannt ist, versuche ich mich in diesem Bereich in größeren Läufergruppen zu verstecken. Auch wenn etwas längere Zwischenspurts notwendig sind um zur Gruppe aufzuschließen, mich schlaucht der Kräfteverlust im Gegenwind mehr. Vom psychologischen Aspekt möchte ich gar nicht reden. Bei Rückenwind allerdings gebe ich gerne etwas mehr Gas.


Streckenverlauf Parndorf

Im blauen Bereich geht es größtenteils leicht bergab. Hier kann man sehr gut attackieren und das Tempo forcieren. In diesem Teilabschnitt ist man größtenteils mit Seitenwind konfrontiert, ist aber durch Häuser gut geschützt. Das Laufen im Windschatten ist hier nicht notwendig. Sollte man sich fit fühlen kann man jetzt seine Zugläufer aus dem roten Bereich überholen.

Der orange Teil ist das einzige "bergauf" Stück, soweit man es so nennen kann. Eigentlich ist die Steigung lachhaft, aber ziemlich nervig wenn man bereits schwächelt. Hier empfiehlt es sich zügig weiter zu laufen. Die Steigung ist nicht lang. Im Training versuche ich deshalb bewusst bei bergauf Stücken das Tempo leicht zu forcieren.

Im grünen Teil kommt man wieder in den Bereich des Dorffestes. Meist "trägt" einen hier das Publikum und ich neige dazu etwas schneller zu laufen. Vor Eitelkeit bin ich also doch nicht gefeit.

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